Unter diesem Motto eröffneten die Läuferinnen und Läufer von „RUN FOR FUN“ am Samstag, den 07. April 2018 die diesjährige Laufsaison nun auch offiziell.
Obwohl mit dem Training auch im Winter nie wirklich Schluss war, startet mit dem Frühjahr nun auch die Phase der gezielten Wettkampfvorbereitung, deren erster Höhepunkt die Teilnahme vieler Läufer am Hindernislauf „StrongmanRun“ auf dem Nürburgring im Mai sein wird.


Markus Röttger, von Pro Sport Röttger, selbst ein begeisterter Läufer, hatte seine Beziehungen spielen lassen und eine Auswahl besonders leichter Laufschuhe besorgt, die während des „RUN UP“ direkt ausprobiert werden konnten.
Damit die Wettkampfvorbereitung auch strukturiert und nach den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen stattfinden kann, hatten sich die beiden Trainerinnen Kathrin Kaiser und Susan Klimpke Verstärkung geholt. Jens Nagel aus Trier, ein professioneller Fitnesscoach, Laufanalytiker und erfahrener Ausdauersportler, zeigte während seines dreistündigen Sondertrainings zunächst wirksame Aufwärmübungen mit der Blackroll. Die Faszienrolle ist den meisten Läufern ein vertrautes Übungsgerät, mit der schon viele Schmerzen weggerollt wurden. Das man sich damit auch gezielt aufwärmen kann, war vielen Sportlern neu.  Er erläuterte die Wichtigkeit von Dehn- und Kräftigungsübungen für den Muskelaufbau, nicht ohne diese dann mit allen Teilnehmern zu absolvieren. Dabei nahm er besonders die Bauch- und Rückmuskeln ins Visier, die für den schnellen und aufrechten Lauf so immens wichtig sind und war erfreut, wie viel gute Vorarbeit die beiden Trainerinnen hier geleistet hatten. Auch die Begriffe „Läuferdreieck“ und „VOKUHILA“ waren nicht gänzlich unbekannt, kein Wunder, denn die RUN FOR FUN’ler sind mit ihren grüne Shirts ja seit Jahren auf vielen regionalen und überregionalen Wettkämpfen vertreten und haben schon einige Erfahrungen gesammelt. Das man diese Aspekte eines sauberen Laufstils aber mit Weinkorken und Reisstäbchen trainieren kann, war dann doch eine Überraschung. 

Einen tollen Abschluss bildeten die beiden, barfuss gelaufenen Abschlussrunden. Als man hier die Füße so schön „platschen“ hörte, wie Jens es in seiner Trainingseinheit immer wieder gefordert hatte („Lauft auf dem Mittelfuß, da kommt die Kraft her!“), die Hände schöne regelmäßig Schwung holten („nicht die Hände überkreuzen, da bremst der Oberkörper“) und damit so viel Vortrieb brachten, dass man die Fußsohlen des Vordermanns sehen konnte, zeigte sich, dass die meisten seiner Anweisungen erfolgreich in den Laufstil umgesetzt wurden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese sauberen Laufstile auch bis zum Wettkampfkilometer zehn und darüber hinaus beibehalten werden.

Eine Anmerkung zum Schluss: Das dreistündige Sondertrainig war nie langweilig, abwechslungsreich und natürlich wurde, wie immer bei RUN FOR FUN-Training, viel gelacht und geschwatzt. Dass es doch anspruchsvoll war, zeigten die vielen Nachrichten in den sozialen Netzwerken der Läufer in den nächsten Tagen. Jens hatte wohl doch noch einige bis dato wenig genutzte Muskelgruppen erreicht. Die RUN FOR FUN’ler hatten nämlich – Muskelkater.